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VdS Home - Sicherheit für Familie, Haus und Wohnung

Ich bin doch versichert, die Versicherung ersetzt mir im Fall des Falles den Schaden.

Die Versicherung ersetzt materielle Schäden. Dafür müssen Sie viele Nachweise erbringen, was oft nicht ganz einfach ist. Der durchschnittliche Schaden, der bei einem Einbruch durch Verluste entsteht, beläuft sich auf rund 2.400 Euro. Hinzu kommen Kosten für Reparatur und Instandsetzung von Türen oder Fenstern und ähnlicher Schäden, die durch den Einbruch entstanden sind. Viel höher ist der immaterielle Schaden: Keine Versicherung kann Ihnen den persönlichen Wert von Familien-Fotos, -Videos, Erinnerungsstücken und sonstigen Dingen von ideellem Wert sowie das verlorengegangene Sicherheitsgefühl ersetzen! Hinzu kommt, dass Fremde in Ihre Privatsphäre eingedrungen sind und Schränke, Wäsche und dgl. durchwühlt haben. Um Ihre Spuren (vermeintlich) zu verwischen, legen Einbrecher auch schon mal Feuer oder drehen Wasserhähne auf und verstopfen die Abflüsse. Dadurch werden selbst die Sachen in Mitleidenschaft gezogen oder zerstört, welche die Täter dagelassen haben. Darüber hinaus zeigt sich im Schadenfall immer wieder, dass viele Haushalte unterversichert sind und dann wird von der Versicherung auch nur ein Teil des Schadens ersetzt.

Einbrecher kommen sowieso rein, wie stark die Sicherung auch immer ist.

Natürlich ist jede Sicherungstechnik irgendwann überwindbar. Der typische Einbrecher ist jedoch kein Profi, der schweres Gerät und viel Zeit mitbringt. Die allermeisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter, die schnell zugreifen wollen. Je länger der „Erfolg“ hinausgezögert wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Täter den Versuch abbricht. Er muss ständig mit seiner Entdeckung rechnen und steht daher unter enormem Stress. Zudem hat er es in der Regel gar nicht weit, ein Haus oder eine Wohnung zu finden, wo er (schneller) sein Ziel erreicht.

Einbrüche geschehen nur nachts, und da bin ich ja zuhause.

Fast 50 % aller Einbrüche geschehen zwischen 15:00 Uhr und 22:00 Uhr. Auch am frühen Morgen oder tagsüber wird natürlich eingebrochen. Durch Beobachtung, Klingeln oder Anrufen wird die Abwesenheit der Bewohner ermittelt und dann blitzschnell zugeschlagen. Besonders wichtig daher: Verschließen Sie immer Ihre Tür, wenn Sie das Gebäude verlassen (abschließen, nicht nur „zuziehen“). Eine Tür, die nur „zugezogen“ ist, haben Einbrecher innerhalb kürzester Zeit, unauffällig und geräuschlos geöffnet. Trifft er jedoch auf Widerstand, wird der Täter schnell aufgeben, weil insbesondere tagsüber das Risiko, entdeckt zu werden, sehr hoch ist.
Und selbst, wenn ein Einbruch nachts stattfindet: Längst nicht jeder wird durch die Einbruchgeräusche geweckt. Und möchten Sie wirklich eine Konfrontation im Halbschlaf und Nachtanzug mit dem Täter riskieren?
In jüngerer Vergangenheit häuften sich auch Fälle des sog. „Home-Jackings“. Dabei dringen die Täter, während die Bewohner schlafen, unauffällig ins Gebäude ein und stehlen den Autoschlüssel, um dann mit Ihrem Auto davon zufahren. Das alles geht blitzschnell und die Betroffenen merken erst am nächsten Tag, dass etwas fehlt, weil sie von dem Einbruch selbst nichts mitbekommen haben.

Bei mir bricht niemand ein, denn es gibt ja nichts zu holen.

Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter. Vielfach spielt Beschaffungskriminalität eine Rolle. Es sind daher gar nicht die großen Werte wie wertvolle Bilder oder Edelsteine, die Einbrecher suchen, sondern „Kleinkram“, der ihnen ein paar Euro im zwei bis dreistelligen Bereich einbringt. Viele Menschen unterschätzen die Werte, die sich in Ihrem Haushalt befinden. Hinzu kommt, dass ein Einbrecher vorher nicht weiß, dass es u.U. tatsächlich „nichts zu holen“ gibt und es auf einen Versuch ankommen lässt, zumal bei schlecht gesicherten Gebäuden der Aufwand äußerst gering ist.

Mir wird schon nichts passieren, es trifft sowieso die anderen.

Mehrfach haben Gerichte entschieden: „Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!“ Diese Aussage ist ohne weiteres auf die Gefahr eines Einbruchs, einer Wasser- oder Gasleckage oder eines medizinischen Notfalls übertragbar.