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VdS Home - Sicherheit für Familie, Haus und Wohnung

Alarmverzögerung


Die Alarmverzögerung lässt eine gewisse Zeit verstreichen, eher nach einer Meldung (z.B. von einem Bewegungsmelder) – sofern nicht vorher die Alarmanlage unscharf geschaltet wird – der Alarm „rausgeht“.
Ist die Schalteinrichtung der Alarmanlage innerhalb des gesicherten Bereichs installiert, darf die Anlage einen mutmaßlichen Einbruch nicht sofort als Einbruchalarm melden. Wenn berechtigte Personen den gesicherten Bereich betreten, muss diesen Zeit ausreichend gegeben werden, die Anlage unscharf zu schalten.

Das bedeutet allerdings auch, dass ein „echter“ Einbruch erst nach der eingestellten Verzögerungszeit (z.B. 1 Minute) gemeldet wird.
Ein weiteres Problem: Wenn die eingestellte Zeitspanne zum Verlassen des gesicherten Bereichs nach dem Scharfschalten bzw. zum Unscharfschalten nach dem Betreten des gesicherten Bereiches von der berechtigten Person überschritten wird, erfolgt auf jeden Fall ein Einbruchalarm. Wenn darauf hin die Polizei ausrückt, stellt die Polizei dem Besitzer der Anlage für den nicht erforderlichen Polizeieinsatz in der Regel eine Rechnung aus.
Für das Scharfschalten, also den umgekehrten Fall, müsste eine Scharfschaltverzögerung vorgesehen werden.
Beide Funktionen sind nicht VdS Home-konform und werden nicht empfohlen. Stattdessen sollte die Schalteinrichtung außerhalb des gesicherten Bereiches angeordnet und die Zwangläufigkeit eingehalten werden.