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VdS Home - Sicherheit für Familie, Haus und Wohnung

Zwangsläufigkeit


Die Schalteinrichtung sollte sich immer außerhalb des Sicherungsbereichs befinden. Sie kann erst betätigt werden, wenn keine Alarmmeldungen mehr anstehen und die Türen verriegelt (abgeschlossen) sind. Für die Überwachung der Türen auf Verriegelung werden Riegelkontakte eingesetzt. Alle Bewegungsmelder, Fenster- und Türkontakte und sonstige Einbruchmelder müssen sich im Ruhezustand befinden. Türen und Fenster müssen verschlossen sein; es darf sich niemand mehr in den Räumen befinden. Systeme, bei denen sich die Schalteinrichtung innerhalb des Sicherungsbereichs befindet und die daher eine Scharfschalte- und Alarmauslöseverzögerung besitzen, sind anfällig, Falschalarme auszulösen. Sie werden von VdS Schadenverhütung nicht empfohlen.

Handelt es sich bei der Schalteinrichtung nicht um ein Blockschloss, sind Maßnahmen zu treffen, dass die Türen nicht geöffnet werden können, solange die Einbruchmelder noch scharfgeschaltet sind. Dazu wird üblicherweise ein zusätzlicher Riegel, ein sog. Sperrelement verwendet. Das Sperrelement blockiert die Tür und behindert so die versehentliche Öffnung der Tür im scharfgeschalteten Zustand. Diese Maßnahme dient im Wesentlichen der Vermeidung von Falschalarmen sowie der durch Falschalarme möglicherweise entstehenden Kosten wegen nicht erforderlicher Polizeieinsätze, und sie wirkt mit an der Realisierung der Zwangsläufigkeit.

Bei VdS-Einbruchmeldeanlagen ist die Einhaltung der Zwangsläufigkeit ein Muss. VdS Schadenverhütung empfiehlt, auch im Bereich VdS Home darauf zu achten, dass die Zwangsläufigkeit umgesetzt ist. So wird das Risiko von Fehlbedienungen und Falschalarmen drastisch reduziert. In den Anerkennungszertifikaten der VdS Home-Alarmanlagen wird deren Eignung für Zwangsläufigkeit explizit ausgewiesen – achten Sie darauf.